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Aikido Verband Rheinland Pfalz e.V.

Mitglied  der Europäischen AIKIDO- Union
Mitglied im Deutschen Aikido Bund e.V.
Mitglied  im Landes- Sportbund Rheinland-Pfalz im Deutschem Sportbund





 

AIKIDO

 Das Lebenswerk von Meister Morihei Ueshiba

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 Einfach zu behaupten, AIKIDO sei eine japanische Selbstverteidigung, wird dieser Budo-Disziplin nicht gerecht. Diese rein defensive Art der Selbstverteidigung wurde von O-Sensei Morihei Uyeshiba geschaffen und ist sehr eng mit dessen Lebensweg verbunden.

Der am 14.12.1883 in Tanabe geborene Uyeshiba entstammte einer angesehenen Samuraifamilie. Seine Erziehung erfolgte von Kindheit an im Geiste des Buddhismus und nach den Regeln des Bushido (Weg des Kriegers). So erlernte er unter Anleitung berühmter Lehrer verschiedene Stilrichtungen des Jiu-Jitsu. Im Jahre 1915 fand eine, für die spätere technische Entwicklung des AIKIDO, bedeutsame Begegnung mit Meister Sokaku Takeda, statt. Er war der maßgebliche Lehrer des seit dem 11. Jahrhundert in geheimen Schulen praktizierten Daito-ryu. Diese Variation des Jiu-Jitsu war den anderen Stilrichtungen überlegen, da der gesamte Körper als Waffe ausgebildet wurde. Die Vermittlung erfolgte nur an wenige, besonders ausgewählte Schüler. Eine weitere, für die Entwicklung des AIKIDO ebenfalls sehr wichtige Begegnung fand im Jahre 1920 statt.

Während einer Reise traf Morihei Uyeshiba auf Reverend Onisaburo Deguchi, dem Begr�nder der Omotokyo-Religion. Dessen Botschaft - Friede kann nur über Liebe, Toleranz und Güte der Menschen verwirklicht werden - hinterließ einen tiefen Eindruck bei ihm. So entwickelte O-Sensei Morihei Uyeshiba ein äußerst wirkungsvolles System der Selbstverteidigung und paßte es der vorgenannten geistigen Lehre an.

Beim AIKIDO gibt es im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten keinen Kampf, lediglich einen Angreifer und einen Verteidiger, wobei in der Übungsstunde die Partner abwechselnd beide Funktionen wahrnehmen. Die Bewegungen des AIKIDO sind durch Kreis- und Spiralbewegungen gekennzeichnet. Durch geschicktes Ausweichen und frühzeitiges Führen des Angreifers verliert dieser sein Gleichgewicht und kann die körperlichen Kräfte nicht mehr gegen den Verteidiger einsetzen, da der instabile Körper dem aggressiven Geist nicht mehr gehorcht. Die Kraft des Angreifers wird so geführt und umgelenkt, daß sie für die Technik des Verteidigers nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt werden kann.

Der Aikidoka will nicht verletzen oder töten, sondern dem Kontrahenten die Sinnlosigkeit von Gewalt, Haß und Aggression vor Augen führen.

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